Mit dem Titel Imaginative Hochpotenz bespricht Michael Eggert mein 2. Buch. Seine Rezension ist sachlich, würdigend und liebevoll. Wenn weitere Leser das Buch gerade so lesen würden, könnten interessante Anstöße speziell betreffend der Weiterentwicklung der Anthroposophie und allgemein in der spirituellen Szene entstehen. Eggert rät, das Buch als „Exoten“ nicht abzutun, das „wäre angesichts seiner Qualitäten eine Unterlassung“. Er schreibt einleitend:
„Es ist ein Rätsel, warum Jostein Saethers neuestes Buch „Einstimmen aufs Karma- Ein Wegbegleiter durch dynamische Meditation zu karmischem Hellsehen“ nicht in einem der grossen anthroposophischen Verlage erschienen ist und unter intensiver öffentlicher Teilnahme diskutiert wird. Vielleicht trägt der Titel dazu bei, der möglicherweise ein sehr spezielles esoterisches Nischenwerk erwarten lässt. Dabei handelt es sich in erster Linie um eine unglaubliche Breite meditativer Anregungungen, die ganz locker und freilassend dargelegt werden. Da ist etwas dabei für Einsteiger und für Fortgeschrittene. Und offensichtlich ist es aus einer intensiven inneren Forschungsarbeit heraus geschrieben, leichthändig, gut lesbar, inspirierend. Es ist schlichtweg unmöglich, dieses Buch auch nur in Ansätzen zu referieren, da diese dichte, knappe Darstellung von Zugängen kaum zu beschreiben ist. Ob da eine vertiefende Betrachtung von mittelalterlichen Madonnenbildnissen, Zugang zum Engel, Leben mit Verstorbenen oder verschiedene Rollen und Standorte bei der imaginativ- meditativen Arbeit beschrieben werden- Saether regt an, ohne in irgend einer Weise zu determinieren. Andere Autoren würden aus Bruchteilen dieses Füllhorns ein oder mehrere Bücher machen. Saether aber schüttet das Füllhorn freigiebig aus. Vielleicht liegt gerade in dieser Freigebigkeit eine der Schwierigkeiten des Buchs: Man kann das nicht einfach lesen. Man muss das abschmecken, wirken lassen, schauen, ob die eine oder andere Spur, die da gelegt wird, etwas für einen selbst ist…“
Weiter zur ganzen Rezension von Michael Eggert. Seine Rezension ist übrigens auch auf der von Michael Mentzel betriebene Website Themen der Zeit mit dem Titel Meditative Anregungen erschienen.
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