Der Kleptomane
In einer sozialtherapeutischen Einrichtung, in der ich einmal beauftragt war, die Farbgestaltung zu machen und deswegen auch die Anstricharbeit erledigte, kam ich in die Lage, nachzuforschen eine Situation in Zusammenhang mit einem meiner früheren Leben während des 19. Jahrhundert, das überwiegend in Nordamerika stattfand.
Es gab u. a. in der Einrichtung zwei Erwachsene und ihren Betreuer, und die zwei jungen Betreuten hatten ziemlich kontrastierende Probleme. Einer von ihnen, ein aufgeschlossener Mann, war stumm, aber in der Lage, zu verstehen, was auch immer ihm gesagt wurde. Er mochte die Arbeit mit der Schubkarre draußen in der frischen Luft, während der Andere Jobs draußen ablehnte. Er zog vor, manchmal in der Küche mitzuhelfen, aber am liebsten saß er in seinem Zimmer mit dem Fernseher an, oder er plauderte einfach mit jedem. Er hatte immer Münzen in seinen Taschen, die er oft zwischen seinen Fingern sehr geschickt jonglierte.
Die drei Männer setzten auf zu ihrem wöchentlichen Ausflug in die Stadt, wohin sie nach dem Einkaufen zu einem Café gingen. Unterdessen beendete ich eine transparente Farbschicht, die ich in einem Neuanbau angefangen hatte, und ich ging zu meinem Gästezimmer für ein wenig Pause. Dort entdeckte ich, dass mein Geldbeutel, der auf dem Schreibtisch gelegen hatte, einfach vom Geld herausgeleert war. Ich stellte sofort fest, dass der zweite Mann ein Kleptomane war. Nach einem Handyanruf zum Betreuer wurde die Angelegenheit für alle Parten zufrieden stellend geklärt, und ich kriegte mein Geld zurück.
Das Eingetroffene ermöglichte es mir, die Konstellation karmisch nachzuforschen. Ich entdeckte im Betreuer der einst gewesene Kapitän eines atlantischen Dampfers, der eine bestimmte Kneipe in Boston immer besuchte. Dann sah ich, dass der Kleptomane die Inhaberin dieser Gaststätte gewesen war, die immer im Schatten hinter der Theke saß. Sie trug immer schwarze Kleider, und sie hatte ihre Seele irgendwie verhärtet, um in der männlichen Welt des Hafens zu überleben beim Aufrechterhalten ihres Geschäfts. Manchmal musste sie betrunkene Matrosen mit ihren Fäusten weg kämpfen.
Es gab auch einen Kellner im Pub, einen mexikanischen Sänger, der seine Mandoline für sie spielte und spanische Lieder sang. Er genoss nicht mehr seine Arbeit. Am liebsten wollte er nach Europa im Schiff des Kapitäns auswandern, aber die Inhaberin wünschte ihn in ihrer Obhut zu behalten und tat alles mit Nachdruck, um ihn zu überzeugen, bei ihr zu bleiben, da sein Singen viele Kunden anzog. Ich erkannte im Mexikaner den Stummen.
Kommentar: Diese Geschichte zeigt deutlich, wie das Karma wirkt, und wie drei Menschen, die in einem Leben mit einander zu tun haben, auch in einem späteren zusammenkommen. Das Gegenwärtige als Gleichnis und als ein Fenster in die Vergangenheit!
Andererseits – wenn wir uns das Thema Diebstahl in einer weiteren Perspektive betrachten - kann uns die Geschichte auch darauf hinweisen, dass nicht alles was glänzt, echtes selbstverdientes Gold ist, sondern nur wenn es durch das karmische Nadelohr von Tod und neuer Geburt geht, kann es einen neuen Wert bekommen. So sehe ich manche Mitteilungen und Eingebungen, die kanalisiert werden und sofort ins Internet gesetzt werden, gleichgestellt eines Diebstahls, weil sie vom okkulten Licht der „Sonne um Mitternacht“ nicht umgeschmolzen sind. Die geschnappten „Meisterworte“ gehören dem „Schreiber“ also nicht. Sie sind einfach entstellte Unterschlagungen aus der geistigen Welt, und sie können viel mehr Unfug und Schaden anrichten als jede andere kriminelle Tat in der physischen Welt.
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