Gamamila

2009/01/31

Durch Gralsimpulse ein Stück Erde retten

„Wie gestaltest du deine Kurse? Können Menschen ohne vorherige meditative Erfahrung da einfach einsteigen? Welche Beziehung war dir möglich zu den Hierarchien aufzubauen? Wie ist das Christuswirken heute? Welche Hilfen für die soziale Praxis bringt die Karmaforschung? Wie siehst du die Weltsituation heute? Wie siehst du Israel? Wie wird Esoterik richtig vertreten?“

Solche und ähnliche Fragen stellte Dr. Wolfgang Garvelmann, Heilpädagoge und Autor, mir in einem Interview vor knapp 7 Jahren. Ich hatte das interessante Gespräch überhaupt nicht mehr vorne im Gedächtnis, als ich es vor einpaar Tagen auf Garvelmanns Website wieder entdeckte. Beim neuen Lesen schien es mir, als könnte einige Gesichtspunkte darin noch eine Aktualität haben in Anbetracht vieler Diskussionen u. a. im Internet und bezüglich der brisanten Weltlage. Meine Antworten habe ich für die Neuveröffentlichung, die mit Wolfgangs freundlicher Genehmigung erfolgt, sehr leicht redigiert, mit Fußnoten und mit Zwischenrubriken versehen. Einige Ergänzungen sind in rechteckigen Klammern gesetzt… [weiter]

Abgelegt in Chronik

Bild. Der Gral in der Mitte von Artus’ Tafelrunde. Französische Handschrift des 14. Jhs. Quelle: Wikipedia

Labels: , , , , ,

6 Kommentare:

  • Lieber Jostein,
    ich danke Dir sehr für das Hervorholen dieses Gespräches. Als ich das Interview lass, hatte ich nicht das Gefühl von 'Zeit-dazwischen'. Es hat für mich seine Aktualität. Es bringt in vielerlei Hinsicht Licht in dunkle Ecken. Der Raum wird grösser, mehr Bewegungsspielraum entsteht.
    Herzlichste Grüsse
    Nadine
    ***

    Von Blogger monalisa, Am/um 1. Februar 2009 21:17  

  • Liebe Nadine,
    Die Zeit ist so ein Phänomen. Einige Motive oder Ideen bleiben halt und kriegen sogar immer mehr Aktualität mit der Zeit. Ich sah z. B. vor einpaar Tagen den 10-jährigen iranischen Film „Die Farben des Paradieses“, das damals viele Auszeichnungen bekam, aber trotzdem nicht „gut“ genug war, um für einen Oscar nominiert zu werden. Er wurde in USA nur in zwei Städten gezeigt. Würde er heute in den USA gezeigt werden, würde man einsehen, dass auch in einer islamischen Kultur wie in Iran universelle Werte und Menschlichkeit leben können. Der schöne, zu Tränen wunderbare Film scheint mir wie eine Mischung zwischen Tarkowski und Kurosawa zu sein.

    Übrigens: Wie kann es sein, dass kein Leser auf dem zweiten Niederhausen-Beitrag einen Kommentar abgeben möchte?

    Von Blogger Jostein, Am/um 2. Februar 2009 13:14  

  • "Wie kann es sein, dass kein Leser auf dem zweiten Niederhausen-Beitrag einen Kommentar abgeben möchte?"

    Weil das keine Sau interessiert, was der eine Depp zum anderen Depp sagt.

    Von Anonymous Anonym, Am/um 2. Februar 2009 17:27  

  • Lieber Jostein,
    der zweite Niederhausen-Beitrag liegt ausgedruckt auf meinem Schreibtisch. Es sind 10 DINA4 Seiten. Wenn Du ein Kommentar, nicht in dem Stil Deines zu ignorierenden Anonymbeitrags erwünschst, dann braucht es Zeit.
    Ich erinnere Dich an Deine Worte ...'Man braucht viel Zeit, wenn Menschen eine kontinuierliche Arbeit eingehen wollen, vielleicht Jahre. Dann hat man die Möglichkeit, die unterschiedlichen Ebenen aufzuarbeiten.'
    Das ersteinmal dazu.
    ***
    Ich selber kenne den iranischen Film „Die Farben des Paradieses“ nicht, trotzdem meine ich Deine Beschreibungen zu verstehen.
    Hinsichtlich 'Die Zeit ist so ein Phänomen' meine ich zu erkennen, dass ein Jahrzehnt keine Zeitspanne ist, in der ein Phänomen verschwinden kann. Zumindest nicht für immer. Es taucht zuweilen unter und tritt verstärkt wieder in Erscheinung. Auch an einem anderen Ort in einer anderen Maske.
    Herlichste Grüsse an Dich
    Nadine
    ***

    Von Blogger monalisa, Am/um 2. Februar 2009 19:00  

  • Lieber Anonymus
    oder soll ich lieber schreiben: Lieber Herr Sau?

    „Weil das keine Sau interessiert, was der eine Depp zum anderen Depp sagt.“

    Das ist eine klare Antwort. Danke schön! Dann verstehe ich aber nicht, warum eine Sau überhaupt hier liest. Wenn dir die Polemik zwischen Herrn Depp und Herrn Dapp dich nicht interessiert, was interessiert dich dann auf meine Webseite respektive den Blog? Und da du dich so sicher bist, was den anderen Saus interessiert, würde es mich interessieren, etwas über diese Interessen zu hören, indem es ja sicher auch andere Leser interessant wäre, sich da über eventuelle gemeinsame Interessen auszutauschen. Dafür ist ja der Blog auch da, und nicht, um sich mit seinem Blech herumzuschlagen. Oder bist du anderer Meinung?

    Von Blogger Jostein, Am/um 3. Februar 2009 09:43  

  • Liebe Nadine,

    ich gebe dir von meiner Zeit, und ich lasse dir deine Zeit! Da ist nichts einzuwenden. – Manchmal kamen jedoch einige Leser sehr schnell mit ihren Kommentaren auch nach längeren Beiträgen von mir. - Das Geistige in den Dingen geht nie hinunter, sondern taucht immer wieder in neuem Mantel auf für die neue Zeit. Da mitzugehen, ohne zuviel altes Zeug herumzuschleppen, ist eine zeitgemäße Aufgabe. Aber wenn zuviel Sich-Verstecken-hinter-irgendwelchen-Masken vorhanden ist, wird man leicht angehalten und kommt in Verzögerungen der Zeiten ein. Es steift sich dann in den Beziehungen, und die Hüllen des eigenen Ich verbleichen.

    Liebe Grüße nach Dornach von meinem Geburtstagstisch!

    Jostein

    Von Blogger Jostein, Am/um 3. Februar 2009 09:55  

Kommentar veröffentlichen



<< Startseite