Gamamila

2009/01/15

Zweisamkeit während 100 Jahre

Wie die Anthroposophie Eingang fand in Norwegen

Die Kulturelite in Norwegen und die Anthroposophie fanden vor hundert Jahren zusammen. Die Freundschaft ist weiterhin warm, und die Tatsache, dass Rudolf Steiners Praxisbuch zur Meditation Wie erlangt man Erkenntnisse höherer Welten in akademischen Kreisen beginnt, als eine „heilige Schrift“ gezählt zu werden, wäre in Mitteleuropa gar nicht denkbar. Ein Kenner der Alternativszene in Norwegen, Marius Lien, hat Interviews gemacht mit verschiedenen Forschern - wie Jan-Erik Ebbestad Hansen, Tore Rem, Jeanette Sky, Anne-Mette Stabel und Peter Normann Waage -, die die anthroposophische Bewegung in Norwegen von innen kennen und/oder sie von außen wissenschaftlich untersuchen. Liens zeitgenössischen Rückblick, der auch für deutschsprachige Leser einen Stellenwert haben könnte, habe ich übersetzt nach dem norwegischen Text, der im Osloer Wochenzeitung Morgenbladet am 19. Dezember 2008 publiziert war.

«Auf unserem kollektiven Netzhaut tauchen gemischte Vorstellungen auf: von Kräutern und Handarbeiten, und von der Eurythmie, dieser ballettartigen Theatergymnastik, die den Waldorfschülern einen steifen Nacken und viele Grübelei geben. Einige von uns haben Jens Bjørneboes Jonas gelesen, wo die Waldorfschule erscheint als der tatsächliche Garten des Edens. Einige haben die von Architekten entworfenen anthroposophischen Gebäude gesehen, die Mutigsten haben sie selber betreten. Unabhängig auf welchem Niveau von Steinernahe man sich befindet, ist die Anthroposophie in einem Schleier von Mystik eingehüllt. Und es ist schwierig festzustellen, ob der Schleier von innen oder von außen geschaffen wird»[weiter]

Abgelegt in Chronik

Bild: «Einpaar Worte mit dem berühmten Mann» - Ein Interview in der Osloer Zeitung Tidens Tegn mit Rudolf Steiner, als er nach Oslo 1921 kam. Bildquelle: antroposofi.no

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5 Kommentare:

  • Saludos desde lejanas tierras:
    Le escribo para invitarle afectuosamente a que lea el último artículo que he colgado en mi blog en relación a cómo se las gastan aquellos que en mi país; España detentan las llaves de la cultura. Todo esto a raíz de una corta intervención radiofónica (que podrá oír si así lo desea) en la cual sale a la superficie una serie de cuestiones que al menos por estos lares, no muchos tienen el valor de “atacar”.
    Un saludo desde tierras canarias.

    Von Blogger Arcana Mundi, Am/um 16. Januar 2009 17:07  

  • Lieber Arcana Mundi,

    Danke schön für den Grus aus den Kanarischen Inseln, wo ich im Jahre 2005 einmal eingeladen war, um einen Karmaseminar zu halten.

    Leider konnte ich deinen Kommentar nur bedingt verstehen, da ich kein Spanisch lesen kann. Ich habe mich einbisschen mit Übersetzungen durch Babelfisch geholfen, aber da kommen auch ganz komische Sachen heraus. Kannst du vielleicht noch einmal auf Deutsch, Englisch oder Französisch schreiben?

    Mit herzlichem Gruß

    Jostein

    Von Blogger Jostein, Am/um 16. Januar 2009 17:56  

  • Grüsse aus fernen Ländern:
    Ich schreibe Ihnen um Sie herzlich einzuladen den angehängten letzten Artikel zu lesen in bezug auf die Art wie die Kultur-Macher in meinem Land Spanien mit dem Geld umgehen. das ist alles wegen einer kurzen Radio Intervention (Sie können sie auch hören wenn Sie wünschen) in der ein Paar Dinge auf die Oberfläche kommen, die hier in diesem Land nicht viele den Mut zu bekämpfen haben.
    Ein Gruss aus dem Canarischen Land

    ...so in etwa...
    herzlichste Grüsse
    Nadine
    ***

    Von Blogger monalisa, Am/um 19. Januar 2009 09:06  

  • Liebe Nadine,

    danke für die Übersetzung. Trotzdem habe ich nicht ganz verstanden, was daraus zu tun wäre.

    Übrigens, wäre der norwegische Aufsatz nicht etwas für Anthromedia?

    Aufs Herzlichste
    Jostein

    Von Blogger Jostein, Am/um 19. Januar 2009 11:27  

  • Lieber Jostein,
    schau doch mal bitte in Dein Postfach von:
    jostein.saether@googlemail.com
    ...ich warte noch auf eine Antwort.
    Herzlichst
    Nadine
    ***

    Von Blogger monalisa, Am/um 19. Januar 2009 19:03  

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