Gamamila

2009/06/15

Farbmeditation

Begegnen dem Geistwesen des Rots

Es ist außerordentlich empfehlenswert, Rudolf Steiners Angaben zu Farbmeditationen zu lesen, noch mehr aber, sie tatsächlich zu üben. Er stellt in einem Vortrag vom 1. Januar 1915 dar (in: Rudolf Steiner, Das Wesen der Farben, GA 291, Dornach 1976, Seite 96-111), wie der Übende beim Hineinleben in das Gelbe in ein Stadium der Evolution zurück versetzt wird, das noch in die Zeit vor der allerersten Inkarnation fällt.

Wenn wir uns meditativ mit den Farben beschäftigen, wird es allmählich deutlich, dass sie mit unterschiedlichen Ebenen der geistigen Welt, mit wechselnden Attributen des Göttlichen und mit bestimmten moralischen Fähigkeiten des Menschenwesens zu tun haben. Aus diesem Grund können wir auch begreifen, warum sowohl in vielen Mythen wie auch in der Bibel der Regenbogen nach der so genannten Sintflut als Zeichen eines erneuerten Bundes zwischen Gott und den Menschen an den Erdenhimmel gesetzt wurde. – Wenn wir in Meditationen innere Bilder und Vorgänge schauen, die Farbiges beinhalten, so dass wir mit Sicherheit sagen können, wie die Farbe erschienen ist, können wir diese als Grundlage für einzelne vertiefende Meditationen auswählen…[weiter]

Abgelegt in Forschung

Bild: Kasimir Malewitsch (1878-1935), Rotes Quadrat. Malerischer Realismus einer Bäuerin in zwei Dimensionen, 1915, Staatliches Russisches Museum, St. Petersburg. Quelle: Wikipedia

Labels: , , ,

1 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen



<< Startseite