Baummeditation
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Italien und die Zukunft des Südens
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Künstlerische Natur-Beobachtung
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Das Motiv auf einer Pastellskizze von Steiner enthält ein großes, ernstes Antlitz in rosa-violettem Farbton...
10. März 2008
Statt diesmal einen weiteren Aufsatz zu bringen, möchte ich mein Blog präsentieren...
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Der Umgang mit Kunst baut eine seelische Brücke, die zu geistigem Erleben führt...
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Im höheren Bewusstsein betritt man geistige Orte, wo man sich normalerweise nicht auskennt...
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In vielen Ereignissen ist man allein gewesen...
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Biografisches zu denken, zu bewegen und zu vertiefen, ist eine Voraussetzung für karmische Erkenntnisse...
3. Februar 2008
Fragen über und an die Anthroposophie führen durch...
Kontakt mit einem Baumwesen
Nun kann man meines Erachtens eine Erweiterung der erstgenannten Übungen finden, wenn man sich meditativ mit der Natur verbindet. Hier soll zunächst ein Verfahren der Annäherung an die elementarische Welt skizziert werden. Es geht darum, wie du gleichsam in Kontakt mit einem Baumwesen kommen kannst, denn jede Menschenindividualität ist seit dem Urbeginn der Erdenentwicklung zutiefst mit der Mission der Bäume verbunden, so dass es zu einer Stufe der Geistesschulung gehört, diesen Bereich eines Tages erneut aus klarem Bewusstsein zu betreten.
Suche einen konkreten Baum auf, der in deinem Garten wächst, in einem Park oder in der Naturumgebung, wo du wohnst. Besuche regelmäßig diesen Baum bei Spaziergängen. Beobachte ihn durch den Jahreslauf,
bei unterschiedlichem Wetter und verschiedenen Tageszeiten. Beschreibe ihn ähnlich wie in der Kunstbetrachtung. Am besten zeichne oder male ein Bild davon.
Der Baum kann auf verschiedene Weise berührt werden, mit den Händen, mit den Füßen oder mit dem ganzen Körper. Man kann sich unter den Baum hinlegen, hinstellen oder achtsam an ihm hochklettern. Kannst du dich in den Lebensumkreis des Baumes hinein fühlen? Wie weit scheinen die Wurzeln zu wachsen? Worauf achtest du dabei? Wie ist der Erdboden, wo er steht? Sandig, lehmig oder steinig? Wie ist der Flüssigkeitszufluss zum Baum durch das Grundwasser? Welche anderen Lebewesen haben mit ihm zu tun? Welche Tiere und Vögel lockt er zu sich? Wie schätzt du sein Alter ab? Wie steht er zu anderen Bäumen und Pflanzen in der nächsten Umgebung? Was hat diese Baumart durch ihr Holz, ihre Rinde oder ihre Früchte unserer Kultur durch die Jahrtausende hin geschenkt?
Meditative Baumpflege
Arbeite zu Hause mit der Erinnerung an den Baum. Vergleiche dich selber mit einem Baum. Wie würdest du als Baum sein? Wo würdest du stehen wollen? Wärst du ähnlich wie eine Birke? Oder eher wie eine Eiche? Wie wären dein Boden und dein Lebensumkreis beschaffen? Wärst du ein kleinerer Baum, der umgeben ist von anderen, die größer sind, oder wärst du vielleicht einsam auf einem Hügel gewachsen?
Suche und stelle fest, ob du in deinen Lebenskräften beschnitten oder überschießend wärest, ob du „Baumpflege“ brauchen würdest, ob nicht Äste und Rinde gepflegt werden müssten. Tritt dann in die Meditation und besuche innerlich den ausgesuchten Baum. Überlege, ob du ähnlich wie beim Besuch des Steins etwas mitbringst und wie du dich verhalten sollst, gesetzt den Fall, dass du einer Gestalt begegnest, die mit dem Baum zu tun hat.
Weitere empfehlenswerte Übungen, Arbeitsweisen und Hinweise, wie man mit der vielfachen Geistigkeit der Natur umgehen kann und sollte, wirst du in den Büchern und in der außergewöhnlichen künstlerischen Arbeit und Forschung von Marco Pogacnik finden. (2) Er ist zweifellos ein genialer, vorbildlicher Vertreter einer Verhaltensweise gegenüber der Natur und den Naturwesen, die heutzutage als Maßstab für alle gelten könnte, die mit der Welt des Lebendigen wirtschaftlich, pflegend und schützend zu tun haben.
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1. Julia Butterfly Hill, Die Botschaft der Baumfrau, C. Bertelsmann Verlag, München 2000.
2. Marco Pogacnik, Elementarwesen - Die Gefühlsebene der Erde, Knaur Esoterik, Band 86083. Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München 1995.
Marco Pogacnik, Schule der Geomantie, Knaur Esoterik, Band 86095. Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München 1995 und 1996.
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Jostein Sæther | Der meditative Umgang mit Bäumen
Auf meinen jüngsten Reisen nach Italien und Portugal durfte ich einige Bäume wie z. B. Palmen erleben, die hier in Mitteleuropa normalerweise nicht vorhanden sind. Dabei stellte ich erneut die Frage, wie ein meditatives Leben bewusst auserwählte Naturimpressionen einbeziehen kann. In meinem Buch Einstimmen aufs Karma versuche ich zu verdeutlichen, dass eine Beschäftigung mit Bäumen eine Erweiterung des Horizonts auf dem Weg der spirituellen Schülerschaft mit sich bringt. Hier möchte ich noch ein Grund angegeben, warum es unumgänglich sein müsste, sich meditativ mit Bäumen zu beschäftigen.
Julia Butterfly Hill
Durch die Zivilcourage der jungen Amerikanerin Julia Butterfly Hill ist die Weltmeinung aufgewacht und hat erkannt, dass es an der Zeit ist, Wege zu finden, konkrete alte Bäume und Wälder vor politischen Machenschaften und Wirtschaftsinteressen zu schützen, um sie für die Nachwelt zu retten. (1) In diesem Zusammenhang scheint es mir mehr als erforderlich zu sein, auch weiterhin die demokratische Auseinandersetzung zu suchen und vermehrt zusätzliche Proteste und Zeichen im Sinne von Gandhis Gewaltlosigkeit zu setzen, um uns nicht nur für allgemeine Menschenrechte, sondern auch für die Existenzberechtigung der ganzen Schöpfung einzusetzen.
Sowohl das hier früher erschienene Künstlerporträt als auch die Bilder dazu wurden auf der Bitte des betreffenden Künstlers entfernt.
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