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Seite können andere Fäden entdeckt werden, die gegen die Zukunft weiter ziehen. Dies bedeutet, dass Karma nicht nur als eine Kraft gesehen werden kann, die Dinge nacheinander in einer ununterbrochenen Kette im Gang setzen. Wenn wir die karmischen Beziehungen mit dem Fadenwerk eines Gewebes in einem Webstuhl vergleichen, wo eine große Anzahl von Kettfäden von der Hinterseite des Stuhls nach vorne geführt wird, bekommen wir eine kleine Ahnung, wie kompliziert das Karma ist.

Dabei werden Schussfäden jeweils von einer Seite zur anderen zwischen den Kettfäden durchgeschossen, so dass die Kettfäden beim fertigen Gewebe durch den Schussfaden zusammengehalten werden. Um dieses Durchschießen zu ermöglichen wird ein Teil der Kettfäden gehoben und der andere Teil abgesenkt. Dadurch entsteht eine Öffnung, durch die der Schussfaden durchgezogen werden kann. Diese Öffnung nennt man das Fach. Der Faden kann dabei auf verschiedene Art durchgeführt werden. Die älteste Form ist dabei der Schütze, der eine Garnspule trägt und durch das Fach einmal von links, dann von Rechts mit der Hand hindurch geschleudert wird. Die Einschlagfäden, die mit dem Schützen geliefert werden, entsprechen sozusagen unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen im Augenblick. Je nach dem Muster, das wir im Vorgeburtlichen zusammen mit den geistigen Schicksalsmächten geplant haben, werden die Kettfäden hergeholt, je nachdem wie sie im Augenblick gebraucht werden.

Diesen Vergleich mit dem Webstuhl ist für mich sinnvoll, da ich Mitte der 1970er Jahre in einer Handweberei zwei Jahre lernte. Ich bin außerdem an einem Fluss geboren und aufgewachsen. Wenn wir einen Schicksalsstrom, eine karmische Wirkung anstatt mit einem Fluss vergleichen, ihren Strömungen, Wirbeln und geschäftigem Leben, wo immer neues Wasser von der Quelle weit oben kommt, erkennen wir die ununterbrochenen Wirkungen  des Karmas. Das Karmische, das aus der Vergangenheit auf unsere Inkarnationen sich auswirkt, ist nicht verbraucht, selbst wenn wir eine karmische Aufgabe gelöst haben. Karma ist also eine sehr flexible Kraft, die auch mit der Palette eines Künstlers verglichen werden kann. Karma hat eine Vielzahl von Farben, die eingesetzt werden können, je nachdem, was man im Augenblick zu schaffen wünscht.

In meiner Karmapraxis habe ich im Laufe der Jahre die Möglichkeit gehabt, zu studieren eine Reihe von spezifischen Zusammenhängen zwischen Karma und Leben in verschiedenen Gruppen von Menschen. Sowohl ich alleine als auch mit Klienten und Freunden habe ich solche karmische Hintergründe verfolgt. Einige von ihnen konnten nach unserer ersten gemeinsamen Karmaarbeit weitere Untersuchungen machen. Solche Ergebnisse wurden sodann ausgetaucht. Also bekamen wir Einblicke in eine Reihe von früheren Inkarnationen, bei denen es klar wurde, wie die karmischen Bedingungen von Leben zu Leben sich entwickelt hatten. Es ist äußerst lehrreich zu sehen, welche Möglichkeiten in einem späteren Zeitpunkt sich erwiesen, so dass ein früherer Konflikt eine Lösung finden konnte. Wenn ein Mensch vor Jahrhunderten oder Jahrtausenden einen anderen Menschen verletzt hatte, kann die Beziehung zwischen Täter und Opfer viele Transformationen benötigen, bevor sie in der Lage kommen, die Harmonie zwischen einander wieder  zu finden. In vielen Fällen schaffen Menschen und Menschengruppen durch die versöhnliche und heilende Rechtfertigkeit der Karmagesetze die komplexen Knoten aufzulösen, die im Laufe der Zeit aufgetreten sind. In anderen Fällen jedoch können heute für einige Individuen der karmische Konto so stehen, dass sie immer noch viele zukünftige Leben benötigen, um ihre tragische Beziehung zu anderen Menschen zu verwandeln.

Bei manchen Menschen entdeckte ich komplexe Zusammenhänge, die sich nicht sofort einordnen ließen in die karmischen Gesetze und Ausnahmen, die ich bisher kannte. Also begann ich den Gedanken zu verfolgen, dass es möglicherweise solche Situationen existiert, in welchen die Menschen in solchen karmischen Blindwege kleben, dass sie aus eigener Kraft von der Strecke nicht weiterkommen. Könnte es sogar für einige diejenige missliche Situation bestehen, dass die Zukunft - d. h. der Teil der Erdentwicklung, die dazu bestimmt ist, menschlichen Reinkarnation mit  einzuschließen - nicht ausreicht, um ihr Karma richtig ordnen zu können, weil sie sich so vergriffen haben, dass die Hürden und Hindernisse eine normale Entwicklung unmöglich machen? Wenn es so sein würde, wie würden die zukunftsweisenden Wesen der geistigen Welten sich in dieser karmischen Notlage verhalten? Zu was versuchen die menschlichen Individualitäten und die prominenten Meistern eventuell zu inspirieren, so dass dennoch die fast unmöglichen und unlöslichen Karmaknäuel aufgelöst werden könnten? In einer Reihe von karmischen Untersuchungen bin ich in Kontakt mit möglichen Antworten auf solchen Fragen gekommen, und ich habe Perspektiven gesehen, aus denen etwas angedeutet werden kann.

Ich habe ebenfalls die Gelegenheit gehabt, das Verhältnis zwischen Karma und bestimmten Krankheiten zu erforschen. In bestimmten Fällen kam ich somit in der Lage, allgemeine karmische Gesetzmäßigkeiten zu überprüfen, die Rudolf Steiner im Zusammenhang mit Krankheiten vermittelt hat. In der Verfolgung der Geschichten in vergangenen Leben, die mit der Ursache einer bestimmten Krankheitsbildung zu tun haben könnte, kamen durchaus allerdings des Öfteren individuelle Variationen zum Vorschein. So ist es mein Eindruck, dass die tatsächliche Karmaforschung nicht nur die allgemeinen Gesetze bestätigt, sondern auch ein umfassendes Verständnis davon bietet, wie Karma im konkreten menschlichen Leben arbeitet. Einmal wurde ich gebeten, eine behinderte Frau mit fortgeschrittener ALS, Amyotrophe Lateralsklerose, zu begleiten.

In Wikipedias Schilderung dieser Krankheit heißt es u. a.: „Die Amyotrophe Lateralsklerose (Abkürzung: ALS) ist eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems. […] Die Ursache ist unbekannt. Es kommt zu einer fortschreitenden und irreversiblen Schädigung oder Degeneration der Nervenzellen (Neurone), die für die Muskelbewegungen verantwortlich sind. […] Durch die Degeneration kommt es zur zunehmenden Muskelschwäche (Lähmung, Parese), die mit Muskelschwund (Amyotrophie) […] und mit einem erhöhten Muskeltonus (Spastik) […]. Durch die Lähmungen der Muskulatur kommt es unter anderem zu Gang-, Sprech- und Schluckstörungen, eingeschränkter Koordination und Schwäche der Arm- und Handmuskulatur und dadurch zu einer zunehmenden Einschränkung bei den Aktivitäten des täglichen Lebens. Die Amyotrophe Lateralsklerose ist nicht heilbar. Der Schwerpunkt der Therapie liegt auf einer Linderung der Symptome und psychologischer Betreuung. Die Überlebenszeit beträgt im Mittel etwa drei bis fünf Jahre. Der Tod tritt häufig infolge von Lungenentzündung auf, deren Entstehung durch die zunehmenden Schluckstörungen und die Lähmung der Atemmuskulatur begünstigt wird.“

In dem konkreten Fall von ALS, das ich hier durchblicken lassen möchte, geht es um eine Frau in den späten 30er Jahre - ich nenne sie hier mit dem Pseudonym Isabelle. Sie bekam die Krankheit vor ca. 8-10 Jahren und vor etwa fünf Jahren verlor sie die Sprachfähigkeit. Sie ist somit gelähmt quasi vom Kinn abwärts. Sie kommuniziert mit anderen Worten nur mit bestimmten Gesichtsgebärden und mit den Augen. Seit einigen Jahren nutzt sie einen speziellen Computer, der mit Infrarottechnologie versehen ist, sodass sie mit den Augen schreiben kann. Ihr Ehemann - dem ich mit dem Pseudonym Markus bezeichne - setzte alle Kräfte und Möglichkeiten dafür ein, dass sie zu Hause behandelt werden konnte, um dort ein so normales Leben wie möglich mit ihrer Tochter und mit ihm zu leben. Markus wurde von den Behörden und von verschiedenen Organisationen unterstützt und dann bauten sie ein Haus, das uneingeschränkt mit den technischen Anforderungen einer solchen Pflege zu Hause ausgerüstet ist. Isabelle und Markus probierten in diesen Jahren eine Reihe von alternativen Behandlungen und Therapien aus, und so kamen sie zu mir und zu meiner Karma Coaching durch einen gemeinsamen Freund, der mit Psychosomatische Energetik und Pranaheilung nach Choa Kok Sui arbeitet. Auch Markus ist ein ausgebildeter Pranaheiler.

Ich besuchte die Familie in ihrem ungewöhnlichen Behandlungsheim und wohnte bei ihnen und erlebte dort während mehrere Tage, wie ihr alltägliches Leben sich gearte von Morgen bis Abend mit den ambulanten Pflegern und Krankenschwestern, die im ganzen Familienleben integriert sind. Beim Frühstück sprach ich mit Markus und mit einigen der Pfleger und Pflegerinnen. In einigen Sitzungen machte ich im Laufe der Tage einige Rückführungen - mit Steiners Begriff Zurückwandlungen - mit Markus und ein paar der Pflegerinnen. Isabelle bekommt durch Magensonde die Nahrung, die sie braucht. Sie hielt sich in ihrem Zimmer im zweiten Stock während des Vormittags auf, aber im Laufe des Nachmittags und Abends war sie bei uns unten im Wohnzimmer. Nach ihren morgendlichen Aufgaben bereitete sie zusammen mit einer Pflegerin das Mittagessen vor. Über den Computer stellte sie alle Rezepte für die Mahlzeiten aus. Je nachdem ein Gericht in der Küche fertig gemacht wurde, musste es für Isabelle in der Schüssel und der Pfanne erscheinen, damit sie das Ergebnis sehen und riechen konnte. Markus erzählte, dass sie zurzeit auf ein vegetarisches Kochbuch schreibt. Die Salate, die Gemüse- und Reisgerichte, die serviert wurden, als ich dort war, schmeckten unvergleichlich.

Dann sprach ich und arbeitete mit Isabelle in der Anwesenheit von Markus. Ich musste mich in der ungewöhnlichen Langsamkeit und Umständlichkeit diesmal vorarbeiten, aber ich konnte auch mit dem sich immer stärker Stunde für Stunde entwickelnden Schauen von Isabelle rechnen, die ich intuitiv verfolgen konnte. Im Laufe von mehreren Arbeitssequenzen und bei einem zweiten Besuch nach ein paar Monaten kamen wir in mehrere von Isabelles früheren Leben hinein. Wir fanden karmische Entsprechungen und Hintergründe vieler ihrer Beziehungen innerhalb der Familie, des Freundeskreises und unter denen, die sich um sie jetzt kümmert.

Unmittelbar vor meiner ersten Abreise sprach sie noch über eine weitere Inkarnation, die zu ihr gekommen war, während sie ruhte. Und mit dem Leben, das Markus zusätzlich fand, entdeckten wir bei dem ersten Besuch insgesamt sechs Inkarnationen, wo es sich zeigte, dass mehrere von ihren Nächsten in verschiedenen Konstellationen zu ihr zu finden waren in einer ständigen Weiterentwicklung. Ein markantes durch die Inkarnationen wiederholendes Thema war, dass sie starke Verbindungen zu ihrem heutigen - inzwischen verstorbenen - Vater und  zu einer bestimmten Person im Pflegepersonal hatte.  Durch die Karmaarbeit hat Isabell die Möglichkeit gefunden, sonst verschlossene Räume in ihrer Seele zu öffnen. In einem Email schrieb sie kurz nach meinem ersten Besuch: „Dank deiner großartigen Hilfe, konnte ich endlich eine fest verschlossene Tür aufschließen. Danke dir. Ich darf fast täglich so wunderschöne Erfahrungen machen und lerne meiner Intuition zu vertrauen.“

In einigen der früheren Leben - wie es sich für Isabelle herausstellte, was Markus und ich bestätigen konnten - hatten beide sie ausgebeutet. Sie ist als Frau mehrfach das Opfer ihres patriarchalischen Machtmissbrauchs und deren männlichen Gewalttendenzen gewesen. In einer Situation ist sie als Sklavin von einem Scheich zum Tode verstümmelt worden, weil sie ein Gefäß mit seinem Lieblingshonig auf dem Boden verloren hatte. In einem anderen Leben, wo ihr damaliger Ehemann und ihre Eltern ermordet worden waren, weil sie als Ketzer eingestuft wurden, war sie gezwungen, um sich und ihre Kinder zu ernähren, sich für einen Aristokraten als Prostituierte zu bestehen. Er aber behandelte sie so furchtbar, dass sie von den Folgen starb, und demzufolge verhungerten ihre Kinder, da keine anderen auf sie mitten im Winter achtgaben.

Wir fanden einen karmischen Hintergrund zu diesem Täter-Opfer-Motiv in einer matriarchalischen Kultur in prähistorischen Zeiten, wo Isabelle als Priesterkönigin sich gezwungen sah, auf einer seiner Mitarbeiter und seine Handlanger einzugreifen, denn sie betrieben schwarze Magie. Sie wurden aus ihren Ämtern entlassen und ins Exil geschickt mit dem Gebot, ihre spirituellen Fähigkeiten nicht weiter zu verwenden. Es stellte sich so heraus, dass diese Individualitäten in kommenden Leben Schwierigkeiten bekamen, im Umgang mit spirituellen und religiösen Gesellschaftsdiensten ausgewogen umzugehen. Der verbannte Magier tauchte fortgesetzt auf in Isabelles Inkarnationen als Personen, die gegen sie in verschiedener Weise agierten, wie angedeutet oben in den beiden Geschichten als Scheich und als Aristokrat.

Eine weitere überraschende und interessante Perspektive auf die ALS-Krankheit als solche kam durch einen Einblick in eine polynesische Kultur vor Tausende von Jahren. Wir folgten den Leben eines Pfadfinders oder Wächters - den ich hier Fonogo (Tongaisch etwa  „der Lauschende“) nenne - auf einer großen Insel und seines brüderlichen Freunds, auch Pfadfinder, hier genannt Mamato (Tongaisch etwa „der Schauende“). In Übereinstimmung mit einer alten Prophezeiung dieser Kultur erstellten ihre Landsleute riesige Steinskulpturen, wie wir sie von der Osterinsel kennen. Die Gesichter der Skulpturen waren alle nach Osten ausgerichtet, da dies darauf hinweisen sollte, dass einmal in der Zukunft ein mehr bodenständiges Volk als sie selbst von dort über den Ozean kommen würde. Sie selbst sollten die Neuankömmlinge aufnehmen und sie von ihrer humanen Kultur unterrichten.

Eines Tages bewahrheitete sich die alte Prophezeiung. In kleinen Booten kamen eine große Anzahl Menschen aus dem östlichen Festland - heute Südamerika. Sowohl die Kinder, die Frauen als auch die Männer wunderten sich über das, was ihnen in der neuen Heimat begegnete. Über alle Geheimisse der alten polynesischen Kultur erfuhren sie aber nicht sofort. Zum Beispiel das Perlenmysterium wurde ihnen zunächst nicht enthüllt. Fonogo und Mamato hatten wechselweise mit dem Wächteramt auch als Taucher gearbeitet. Als sie im Meer tauchten, um Perlen bei den Muscheln zu suchen, mussten sie mit einem Hai - auf geistiger Ebene der Wächter der Perlen - in telepathischer Kontakt treten, um ihn um Erlaubnis zu fragen, Perlen zu holen. Perlen zu tragen galt in dieser Inselkultur nicht als Statussymbol, sondern war ein Teil religiöser Feste und wurde für bestimmte Gelegenheiten verordnet z. B. bei besonderen Krankheiten. In einer großen Höhle wurde eine Riesenperle aus dem Altertum - wahrscheinlich stammte sie aus atlantischen Zeiten - aufbewahrt, die einmal im Jahr an einem großen Festival in einer Prozession zur allgemeinen Schau herumgetragen wurde.         

Die Entstehung von Perlen geschieht in der Natur unter nicht genau geklärten Umständen. Man vermutete früher, dass der Auslöser zur Bildung einer Perle ein in die Muschel eingedrungenes Sandkorn sei. Diese Annahme wird heute aber wissenschaftlich meist verworfen. Man geht heute davon aus, dass Sandkörner einem dem Leben am Boden angepassten Tier wie der Muschel keinerlei Schwierigkeiten bereitet. Henry A. Hänni, Professor für Edelsteinkunde (Gemmologie) an der Universität Basel, wie auch Jochen Schlüter, Leiter des Mineralogischen Museums der Universität Hamburg, gehen davon aus, dass für die Perlenbildung Epithelzellen der Muschel verantwortlich sind, welche Parasiten einbohren, oder die verschleppt werden durch andere Verletzungen in das tiefere Mantelgewebe der Muschel, wo sie eine Zyste bilden. Kalziumkarbonat, das Baumaterial der Schale, wird dort abgeschieden und lagert sich Schicht um Schicht ab, was schlussendlich zur Perle führt (frei nach Wikipedia).

Isabelle und Markus fanden sich wieder in Mamato und Fonogo, die zwei Repräsentanten der polynesischen Perlenkultur. Und sie erleiden und erarbeiten heute die Innen- und Außenseite der ALS-Krankheit, die nun als eine ‚Perlenkrankheit‘ verstanden werden kann. Karmische Aspekte aus dem Umfeld werden als etwas ‚Ureigenes‘ aufgenommen, verinnerlicht und transformiert. Dabei verhalten sich der physische Körper und der Ätherleib des Erkrankten als eine Muschel, als ein Weichtier. Die normale Beweglichkeit des Muskelapparats wird ‚zurückgebildet‘, um eine seelisch-geistige Tätigkeit, die sich den äußeren Sinnen entzieht, anzupassen. Eine fortgesetzte natur- und geisteswissenschaftliche Forschung an Muscheln, an Perlen, an Haien und an ALS-Erkrankte könnte weitere wertvolle Verbindungen ergeben, sodass die ALS-Betroffenen, ihre Angehörige und das Pflege- und Arztpersonal neue Perspektiven in den oft aussichtslosen Alltag bekommen könnten. Die Amyotrophe Lateralsklerose scheint mir folglich als eine Möglichkeit zu sein, um die sonst fast unmöglichen und unlöslichen Karmaknäuel aufzulösen. Es wäre zu erhoffen, dass immer mehr von den wunderbaren karmischen ‚Gobelins‘, die sich hinter solchen Krankheitsfällen verbergen, offenbar werden. Dafür muss aber das Handwerk des Geist-Erinnerns und ihre Ausübende weitere Befürworter und Unterstützer finden.


27. August 2010 

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Jan Vermeer van Delft (1633-75), Die Perlenwägerin (um 1665), Öl auf Leinwand, 42 x 35,5 cm. National Gallery of Art, Washington (D.C.) Quelle: Wikipedia  
Rudolf Steiner, Wie Karma wirkt. Ein Aufsatz von 1903 und sechs Fragenbeantwortungen.
Hörbuch-Edition Nr.3, Rudolf Steiner Hörbuchedition. Quelle: steiner-hoeren.de
Webstuhl um 1568. Quelle: Wikipedia
Eine der weltbekannten, kolossalen Steinstatuen (Moais genannt) auf der Osterinsel,
Foto: gms Quelle: rp-online.de

Choa Kok Sui (1952-2007) war ein philoppinischer chemie-Ingenieur, erfolgreicher Geschäftsmann und
Esoteriker. Er gründete das GMCK Pranic-Healing und die GMCKS Arhatic Yoga (GMCKS steht dabei für Grand Master Choa Kok Sui)


„Ich bin kein Hellseher und wurde auch nicht mit der Fähigkeit zu heilen geboren. Wenn ich lernen konnte zu heilen, können Sie es auch!“
– Choa Kok Sui

D
urch die Karmaerkenntnis können wir auf der einen Seite entdecken die karmischen ‚Fäden‘, die aus der Vergangenheit zu einem bestimmten Thema in der Gegenwart zusammenlaufen. Auf der anderen
Jostein Sæther | Das Perlenmysterium

Ein Beispiel aus der Karmaforschung mit der Krankheit ALS - Amyotrophe Lateralsklerose
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Perlmuscheln (Pinctada margaritifera) Quelle: Wikipedia