








Jostein Sæther | Goetheanums Ganymedes und andere Gags mit geistigen und garmischen Geschicklichkeiten
1.
Jedes Alter hat Organe - reife genug, um Geistiges durchsickern zu lassen. Der gängige Umgangston, um Faulenzer ins Bockshorn zu jagen, ist jedoch jämmerlich.
Der Dreijährige sagt, dass er einen Engel sehe. Er nennt ihn: „Oma.“ Sie hat er in lebendigen Leben nie gesehen, weil sie lange vor seiner Geburt starb. Wie weiß ich, ob mein Sohn wirklich einen Engel gesehen hat? Hat er vielleicht seine Oma mit Flügel geschaut, so wie sie ihm 17 Jahre nach ihrem Tod erschien? Kindliche Ehrlichkeit kontra Esoterikfaulheit.
2.
Ich weiß zwar, dass meine Mutter mich nach ihrem Tod meditativ hütete. Lässt sich damit verständigen? In leibfreiem Bewusstsein war sie offensichtlicher anwesend als in meinen Erinnerungen.
Gedenken gesteigert Gefühle. Eine geistige Erfahrung ist ein Gag, ein seelischer Überraschungseffekt - ja, etwas Sublimes, aber sogleich Frischfarbiges, das die Existenz des Wesenhaften keltert. Es ist in meiner Gegenwart als Katalysator, in meinem Meditationsdenken als Startmotor des Urteilsvermögens vorhanden. Es transportiert Erkenntnis, wenn ich bewirke, nichts zu wollen. Perpetuum mobile des Ich.
3.
Nicht Widerwille, sondern Witzwille. Er ist der Ort des Existenziellen; frei von Widerstreben gegen geistige Abwesenheit. Kriterien der Wesensbegegnungen: Selbstbewusstsein im Selbstaufopfern, Aufnahmefähigkeit für Andersartigkeit; beide Transfer der Enthusiasmus.
Das Eigentümliche ist das Auffallende in leibfreien Erlebnissen. Eine Umwertung der Gesamtausgabe des Tagesbewusstseins wird auf die Anwesenheit von irgendjemand im Selbstaufopfern folgen. In seiner Kontinuität in der Leblosigkeit, in seinem Drang, einen Teil meiner Metamorphose zu sein, ist er mein Umwerter.
4.
Die Grammatik der Meditation. Ihr Kommunikationsverantwortung. Selbst gemachte Substantive erlauben andersartige Adjektive. Leitmotive der Liegenschaften.
Meine „gebogene” Mutter, die alle Umwege abgelegt hat. Ein geistiger Boomerang. Sie verbeugt sich in und für die Dynamik des Todes. Sie möchte sowohl eine Richtschnur für Lebenseiferer wie auch ein Segel sein, wenn das Schiff, das genau so gut zu Wasser wie zu Land fährt, im Hain der Besinnlichkeit ankert. Das Surfen ins Geisterland boomt.
Den Forst wegen der Fülle der Bäume nicht sehen zu wollen, ist eine Fehlanzeige der Selbsterkenntnis. Sie haben die Borke des Zweifels und die Nadelhölzer des Vertuschens. Metzgergang des Meditanten.
5.
Der Rumpf der Meditation hält Wein aus neunen Bouteillen aus. Sein Jahrgang ist in einem favorisierten, dynamischen Ich eingefüllt, zu welchem keiner eine Domäne kaufen muss.
Kommunikation zu geistigen Erfahrungen ist wie eine Schiffstaufe. Viele erfahren den neugeborenen Weltumsegler erstmalig. Passagiere erleben die Entdeckung eines neuen Kontinents, wenn Iche frei gondeln dürfen.
6.
Wenn ich Bäume im Wald der Egoismus umlege, kriege ich feines Brennholz für die Meditationshütte, und Baustoff zugleich. Sich selbst als Begegnungsstätte für Geistwesen umzubauen. Osterferien des Innenlebens.
Meine - wie auch immer - katholische Eitelkeit hindert die Abgabe der Engel. Meine protestantische Furcht für Geistiges treibt die jenseitigen Postmänner raus. Mein fundamentalistischer Übermut entzieht allen Erzengeln das Recht mit Teufeln zu verhandeln.
7.
Wann kommt die Hochkonjunktur der Tugenden? Die poetische Innigkeit des Kontemplationskamins locken Stallzwerge und Naturwesen herein. Vorausgesetzte Hierarchien sind mit Brautschleiern im Anzug. Hab keine Angst vor intuitivem Pegasus-Mist.
Der Hellseher protokolliert: Der Blaubeerezwerg mit himmelsblauem Herz hat eine Zeitauffassung, die alle Jahreszeiten in zwei gefalteten Händen vor dem Brust einschließt - abgesehen von Leberblümchen. Ein Tugendengel hat ein blauer Band für die Einweihung eines Zentrums des Haraheilens - einbezogen Nierenstein. Ein Schneeengel präsentiert das Erfindungsreichtum eines neugeborenen Babys - nahe am linken Ohrring der Hebamme.
8.
Die ganze Menschheitseschichte kann meditativ-gegenwärtig sein, wenn ich mir zulasse, dass ich sowohl Verbrecher wie auch Opfer in früheren Inkarnationen gewesen bin. Aber bitte, ohne Rassenwahn!
Italien und Griechenland sind auch Begriffe für eine karmische Geographie.
Die Aschenbecher des Lebens, die sozialen und meditativen Misserfolge sind Wegholzpflöcke und Kantsteine am Weg zum Tod vor dem Tod. Miliarium aureum des Ich.
Im Burnout Syndrom eingeschneit zu sein. Der Flachdach der Intellektualität eingestürzt. In der Ausgebranntheit ausgespannt zu sein, entspricht einem Triumphbogen an einer Avenue, die nach Rom des Übersinnlichen führt.
Das Forum Romanum des Geistigen gibt es nicht nur als neuartiges Hellsehen und therapeutische Angebote, sondern es gibt sich auch in der meditativen Farce kund, wenn Karikaturen Träumen transformieren. Jenes im Gewimmel der Esoterikmessen, dieses im Getue des Goetheanums.
9.
Es gibt ein geistiges Delphi in der Geduld nach jeder zur Sprache gebrachtem Zaudern wegen göttlicher Gaben. Einen Zusammenhang zwischen meditativem Erleben und Lebenspraxis zu schaffen, ist die Akropolis des Spirituellen. Welche Öffnungszeiten hat Parthenon, mein transparenter Ruhestand? Wann wird Erechteion, das die existente Inkarnation trägt, im Knochenmarmor empfunden?
Im Salomos Tempel der Durchlässigkeit sprechen Götter und Christus in deinem Staunen. In meinem treibt er die Wechsler aus. Oder bin ich noch einen von ihnen?
10.
Vor einem Dutzend Jahren saß ich meditierend auf einem grünen Holzstuhl. Basierend auf meinem David blieb ich wach und brav. Als das Erlebnis des Zeitparadoxes abermaliger Übung mich verblüffte, nachdem die Erinnerungen und die tausendundeine Fragen verstummt waren und die traumlose Geduld das Steuer debütiert hatte, trug das Gethsemane im Zeitenstrom sich zu.
Ich war:
A: der Schwedisch schweigende Norweger - sprachlos brütend,
B: die Querköpfige gegen den Strom aller Dogmen im Bewusstsein, und C: in der Schau zugleich der Grieche, der in Eleusis eingeweiht werden sollte.
Dieserhalb lag und saß ich im Ich in einem Gespann, das zuvor ein Boot war. Jetzt sollte er in einem kellertiefen Gang hineinrollen. Ich schlug fest, dass es nicht jedermanns Sache war, damals im zweiten Rang initiiert zu werden. Heute gehört es allesamt, Blutschweiß des Karmas abzusondern.
So festgenagelt zu sein und zugleich so locker zusammengefügt mit sich selbst, dass mehrere Iche simultan miteinander kommunizieren können, ist ein abenteuerliches, grenzesprengendes Golgatha. In einem früheren Leben aufzuwachen, ist wie ein Blitz, der zum Donner und zu den Regenfällen der Karmarelationen schallt.
Im Rahmen der Reinkarnationen erscheint das Lächeln der Mona Lisa glücklicherweise zeugend den Trost der Wahrheit.
11.
Eintritt ins Karma gibt Anschluss, Errichtung, Weiterfolgen. Wenn ich schaffe, mich selbst im Zeitenstrom aufzurichten, dann sitzt plötzlich das innere Kind auf der Schulter. Neben ihm: der Schutzengel. Christofferus der Regression. Die Legende vom Balsam des Ich.
Der Engel von Tolstoj in einer Ikea-Küche.
Wenn ich einst aus Scham mich selbst als Friedloser fortgeschickt hätte, oder wäre ich von jemand anderem im Gefecht gegen die Westgoten verstümmelt geworden, - die Genugtuung gebe ich mir selbst und den Erlass dem anderen im Atemzug der Vergebung. Solche Luft des Guten kriegen wir nie genug.
Der vergessene Kaiser Salens und einige Krimtataren sitzen atemlos am Stammtisch und trinken Latte Macciato. Die Stille ist so klipp und klar, dass Joseph Beuys mit Buddha aus Mars hätte wiedererscheinen können, um eine karmische Installation zu initiieren aus Seifenblasen und Kaugummi. Wenn er mit Butter und Filz nicht wieder da ist, schickt er mindestens alberne Bienen zur Begriffsscheidung.
12.
Karmaschau - gegenüber sich selbst Wahrsager werden, ist die Seidenstraße zum Du. Obgleich ohne Nagellack höchstwahrscheinlich äußerlich sehr weit weg bist du im Hellsehen existent, obwohl du Camel rauchend im Sterben liegen könntest, und ich erfahre deinen Tod erschütternd erst aus dem Anrufbeantworter morgen früh.
Ich beschatte uns im Perfektum, mit Sandalen, Toga und electrum. Vier Teile Gold und einen Silber zeigt mir jetzt deine Seidenseele, deine fleckenfreie Freigebigkeit.
In den Bernsteinständer, den du mir gabst, setze ich eine neue Bienenwachskerze rein. Das lebendige Licht demonstriert Karma für denjenigen, der Schicksal als Rundfunk denken kann. Heimsuchung als Schmelzen. Mein bockbeiniges Ich entzündet sich. Der Knopfgießer ohne Peer Gynt ist präsent. Ich wette, dass Henrik Ibsen zusammen mit August Strindberg reinkarniert ist. Wie kann ich das wissen? Einfach durch das Anhalten im Brand, durch das Mitlaufen im Traumspiel.
Wenn die Toten an meinem Damaskus erwachen, wird jedes Zweifel zweischneidig. Excalibur, das ich gegen Einspruch einsetzen kann, sodass Mut mit Argwohn in Wahrheit heiraten kann - auch in Arlesheim.
13.
Ich weinte im Rückgang. Gegenwärtige gemeinsam mit drei tausend Jahre alte Tränen fanden eine abgelegene Gmünd der Seele. Diese erwellten, jene tropften, ersann einen inneren Nil. Eine Frühlingsflut von aufgelöster Versöhnung, einen Salzstrom von nörgelsüchtiger Liebesqual, einen Golfstrom des vergessenen Glücks. Alles nur Hieroglyphen auf dem Pergament des Selbst.
Wie Hornklee auf der Atlantikwiese - die Wehmutsverzückung regt über allen Gipfeln Krönung der Lotusblumen an. Siebenfach fing es so augenfällig an zu schwingen, dass ich das Auge des Sturms mitten in den Alltagspflichten fand. Siebenmeilenstiefel im Ätherleib - mit Dante. Oder schlicht Schönfärberei.
Ist die Individualität eine Träne im ewig tropfnassen Taschentuch der heimatlosen Gottesmutter? Ist der Mensch ein Tablett, auf dem Brot und Wein im himmlischen Abendmahl getragen werden? Ist der Ich einen Begriff in der göttlichen Philosophie der Beziehungen, in einer ultravioletten Geheimwissenschaft?
Kompostpräparate des Ich: Karmakuly, Garmisch-Partenkirchen, Santiago de Compostela.
14.
Wer kennt nicht das Süßliche der Einsamkeit? Und die Bonbons des Dissidenten? Wenn ich Zimt und Zucker auf meinem Biographiebrei streue und schielende Kritiker als die geschmolzene Butterkugel sein lasse, dann weiß ich etwas von der Ketzerei und der Hexenverbrennung der Moderne. Dieser Sauerrahmbrei macht in einem Mundvoll jedem zu Norweger und zu Weltbürger. Ein Altnorwegen ohne Innere Mission, Sektiererei und Fremdenhass ist wohl undenkbar - Norwegertum ohne Integrität, Nachbarschaftshilfe und Dabeibleiben auch.
Die karmischen Hintergründe zu emotionalem Widerstand gegen individuelle Autonomie zu ergründen, kann mit der Tat verglichen werden, der Käsehobel neu zu erfinden.
Gudbrandsdalens Molkenkäse ist ein Aufstrich, das in dünnen Scheiben am besten schmeckt. Die Summe der Flächen lässt den Geschmack in Potenz üppig werden. Scheibenweise karmische Erkenntnis subtrahiert die Schmerz, die in Feigheit und bösartigem Gerüchteschwall verborgen ist.
Dauerschikane schmeckt wie Schwedenbitter, ohne Migräne zu lindern.
Die Fäden zwischen gegenwärtig und damals zu erforschen, ist keine französische oder russische Revolution, aber es stürzt gleichwohl alle Kaiser, Könige und ehrgeizige Adelige in weniger als ein akademisches Viertel. Die alten Gewalthaber, Erzbischöfe und magyarischen Bauernschurken der Seele müssen alle in meinem Nürnberg ohne Anwälte sich einfinden. Allein Kaspar Hauser in mir bleibt Gekrönt.
Der Nationalsozialismus wird nie sterben, wenn ich mein karmisches Vorwesen nicht einwilligen will, und mich selbst nicht als Pionier bereitstelle.
Die Doppelgänger als Henker oder guten Helfer. Seelenalchemie gegen Blech.
15.
Wer wusste, dass ein Wildschwein etwas vom Karma eines Astrologen weiß? Wer glaubt, dass der Uhu etwas von früheren Leben eines Werkarbeiters des norwegischen Hydro kennt? Dass der Elch Ursprung der Architektur in einer Waldorfschule sein kann? Dass der Seehund Eurythmie liebt?
Die Seelentiere in der Menschensphinx sind mit ihren Engeln auf dem Laufenden. Jene werden nie zu Asche, diese können die ganze Reinkarnationsreihe auswendig. Sie alle im Visier halten: visum des Ich.
16.
Der Globalisierungsgedanke durch einen Digeridoo zu blasen, ertönt anders als im hohlen SMS, - jener unverfälscht, dieser erlogen.
Zusammen sind wir ein Hufeisen über die Pforte der provisorischen Spielbude des Ich; für einander das Glücksrad. Globuli gegen Grippe in Gottes Gaumen.
17.
Arglose Gags taugen, um das Passwort zur Kontrollzentrale der Selbsterkenntnis einzutippen. Archaische Mantras und postmoderne Poesie fungieren als Klinke. Mensch, erkenne dich selbst! Entwaffne dich! Erkenne dich als Schlüsselloch, Käsehobel und Umlaufbahn! Erkenne die Einsicht zur Essenz des Ich! Geheimschrift des Selbst.
Kein anderer kennt das Zauberwort, auch wenn alle es in sich haben. Ich trage dich in mir. Du besitzt mir schon. Eigentum ohne Grund. Bedingtes Gewahrsam. Kein Strafvollzug, weil Karma schon die nächste Tilgung auf dem Konto hat.
18.
Passworte für Karmaerkenntnis sind Freundschaft, Freimut, Friedlichkeit, für den Nächsten immer einspringen wollen. Für Engelbegegnungen gelten freiwillige Zuwendung, Generosität mit Gut, mit Zeit und sogar mit politischen Grundsätzen. Diejenige für Dämonen sind Stress, Karrierejagd, aber nicht gültige Posten. Für geistige Erfahrungen gibt es manche, individuelle und allgemeingültige, aber immer mit Absender und dem Briefmarken des Ich gepappt. Der Tor kann nur gegen Barbetrag betreten werden. Keine Kreditkarten gelten im spirituellen Internet, im Internnetz der Geistigen.
EI heißt die Valuta - ethischer Individualismus. Man kann sie nirgends wechseln, nur immer neu gewähren. Autark sowie Plutarch.
19.
Es gilt die Loyalität des Moments. Fair Behandlung von sich selbst und von Anderen, des Anderen. Schuldenfreier Wandel gegenüber alle Kongruenten. Nicht nur virtual reality sondern auch real virtuosity. Echte Kunstfertigkeit im Forschen, sowohl wenn du vor dem Computerfenster sitzt, wie auch wia schaust, die Hieroglyphe für Schiff im Haus des Lebens in Luxor.
Grandioser Luxus an Freiheit und Liebe in Gott fließt aus karmischen Rückblicken. „Statt Gott der freie Mensch“, schrieb Goetheanums Ganymedes, der Mundschenk der Moderne.
Siehe, ihr seid alle Götter! Ecce Homo, nehme den Schöpfer wahr, der seinen Geistnamen ins Bockshorn eintröpfelt! Prost!
Skål!
Der abgebildete antike Marmorkopf entstammt einer Gruppe, die den Raub von Ganymed durch Zeus zeigt. Seine Haltung reproduziert die der Statue des Paris vom griechischen Bildhauer Euphranor aus dem 4. Jahrhunderts v. Chr. Römische Kopie aus dem 2. Jahrhundert, gefunden 1784 nahe dem Grab von Cecilia Metella südlich von Rom.
Ganymedes ist in der griechischen Mythologie ein Sohn des trojanischen Königs Tros, Bruder des Assarakos und des Ilos, der „Schönste aller Sterblichen“, und wurde von Zeus geliebt. Als Hirtenknabe wurde er von ihm auf den Olymp entführt, damit er dort Mundschenk für die Götter sei und ewig dort lebe. In dieser Aufgabe löste er Hebe ab, die Tochter des Zeus und der Hera. Die Ganymedsage wird in der Antike unterschiedlich dargestellt: Zuerst findet man sie bei Homer (Ilias 20.231), aber auch Vergil (Aeneis 5.255) und Ovid (Metamorphosen 10.155ff) erzählen die Geschichte. In einer Darstellungsweise wird Ganymed durch einen Sturm, in einer anderen Version durch Zeus selbst, der sich in einen Adler verwandelt hat, auf den Olymp entführt.
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Triptychon Der Garten der Lüste, Mitteltafel
Hieronymus Bosch
Triptychon Der Garten der Lüste, rechte Tafel
Statue des Ganymed im Louvre.
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Die Geburt der Venus (auch Die Schaumgeborene oder La nascita de Venere, 1486)