Gamamila

Den Namen Gamamila fand ich durch meditative Forschung an die Atlantis-Kultur. Es stellt dar ein fliegendes Boot mit seiner Besatzung, das durch magische Genialität gesteuert wurde. Seit meiner ersten Begegnung mit dem Thema Atlantis in der späten 1960er Jahre und durch das Studium des Werks von Rudolf Steiner seit 1971 habe ich mich diesem Thema mit großem Interesse und mit viel Begeisterung gewidmet. Atlantis bezeichnet in der esoterischen Tradition, auf Platons Beschreibung zurückgreifend, ein untergegangener Kontinent, dessen Lage viele Forscher für eine prähistorische Zeit zwischen Europa/Afrika und Amerika im heutigen Ozean annimmt.

Seit Erscheinen des Buchs Atlantis - The Antediluvian World des amerikanischen Kongressabgeordneten Ignatius Donnelly (1831-1901) hat das Thema zu unzähligen Forschungen und neuen Theoriebildungen über die Lage und Wirklichkeit der Atlantis Anlass gegeben. In der neueren Esoterik finden sich viele Berichte, die durch Rückführungen und meditative Forschungen vieles dieser alten Theorien bestätigen. In der atlantischen Zeit haben Menschen Erfahrungen gemacht und Taten vollbracht, von denen einige karmische Folgen bis jetzt noch nicht aufgearbeitet sind. Hier stoßen wir an ein Forschungsgebiet, auf welchem auch Wesentliches zu einer Erneuerung wichtiger Heilkräfte zu finden ist.

Manche, die sich oberflächlich mit dem Karmagedanken befassen, meinen, dass man so von Leben zu Leben weiter schreite, dass in dem heutigen Leben lediglich dasjenige Karmische weiterwirke, was nur mit der letzen Inkarnation in Verbindung steht. Das würde heißen, dass die weiter zurückliegenden Leben damit erledigt seien. Meine Forschungen und Entdeckungen und auch mir bekannte, eigenständige Arbeiten anderer Forscher zeigen komplexere Zusammenhänge zwischen Gegenwart und Vergangenheit.

Es hat sich immer wieder gezeigt, dass viel umfassendere karmische Verbindungen zwischen den früheren Inkarnationen und heute vorliegen, als man annehmen würde. Ein Ereignis in einem früheren Leben ist nicht unbedingt ausgeschöpft, wenn die direkte karmische Folge, beispielsweise einer negativen Tat, aufgearbeitet ist. Eine einmalige Tat wirft eine immense Vielfalt von Wirkungsstrahlen - ich nenne sie karmische Weisheitsradien - in die Zukunft hinein, und in unbeschränkter Weise wird einem solchen Radius das Walten der Schicksalsmächte angeschlossen. Für viele Epochen und Kulturen habe ich manche bedeutungsvollen karmischen Erkenntnisse gesammelt. Am eindrucksvollsten waren die Motive, die mit der atlantischen Kultur zusammenhängen. Karmisch verstanden ist Atlantis also nicht untergegangen, sondern lebt unter uns als ein stiller, aber präziser Aufruf, nicht noch einmal die ätherische Herzschwingung der Erde zu vergessen.






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