



Karmapraxis
Wenn ich in der Karmapraxis jemand begleite, baue ich darauf, dass ich über mich selbst Einblicke in frühere Leben habe. Seit 1996 praktiziere ich eine aus der Anthroposophie entwickelte Methode, die geeignet ist, andere zu Karmaerkenntnis und zu Einblicken in frühere Leben zu verhelfen. Durch meine meditativen Entdeckungen und durch die umfassende Karmaarbeit mit anderen, wo charakteristische Einblicke aus vielen früheren Kulturen kamen, schlossen sich die Motive zu einem umfassenden Erkenntnistableau zusammen. Aspekte davon sind in meinen drei Büchern beschrieben.
Die Fähigkeit des karmischen Rückblicks kann vielfältig geübt werden. Es geht nicht darum, frühere Leben als Sensation zu betrachteten, sondern sich vom darin wirksamen Karma harmonisieren zu lassen, so dass man für die Gegenwart ein „neuer Mensch“ wird. Ich gebe Anleitungen zu sogenannter dynamischer Meditation, die sowohl Entspannung und ein Konzentrieren auf spirituelle Werte gibt als auch gezielt den Kontakt mit Naturwesen, Krafttieren, Verstorbenen und Engeln unterstützen kann. Konsultationen, Seminare, Vorträge und Ausbildung zu Karma Coach gebe ich nach Vereinbarung.
Einzel- und gruppenarbeit
Im ersten Gespräch wird das jetzige Leben überblickt und bestimmte Ereignisse ausgesucht, um ein Gespür für das Wirken des Karmas zu erwecken. Bestimmte Erinnerungen werden dann in heilsamen Seelenübungen (Kontemplation) bewegt. Wir üben zusammen die innere Bildwahrnehmung (imaginative Erkenntnis), aus welcher der Kontakt zum Schutzengel und zu anderen Geistwesen gesucht wird. Die meditative „Reise“ in frühere Leben (Rückführung, Regression) und in geistige Zustände zwischen den Leben geschieht in mehreren meditativen Etappen. Hinterher werden die übersinnlichen Erlebnisse und karmischen Bilder bezüglich den Aufklärungs- und Heilungswert im normalen Denken sortiert.
Die erste Sitzung mit diesen vier Stadien (biographischer Gespräch, Seelenübung, Meditation, Nachgespräch) dauert zirka 2-3 Stunden und kostet 200 €. Jede weitere Stunde kostet 100 €. Ein Vorgespräch gegebenenfalls per Telefon ist Kostenlos. Entweder treffen wir uns bei mir in Saarland oder ich komme zu Ihnen angereist.
Durch weitere Sitzungen können mehrere Inkarnationen freigelegt werden, sodass karmische Muster erkannt und festere Knoten auflöst werden können, oder man lernt, sie im gegenwärtigen Leben zu integrieren. Nach individueller Fähigkeit und mit der Zeit kann eine Virtuosität im Karmaerkennen entstehen. Sie bewirkt ein radikales Sichbefreien von seelischen Konflikten, weil man den „roten Faden“ durch viele Leben findet. Festgefahrene Beziehungen bekommen neue Chancen der Öffnung und Versöhnung unter Einfluss der kosmischen Liebe. Im Karmaverständnis spürt man die Lernmodule und Ziele des jetzigen Lebens auf und eine meditative Progression ermöglicht Einblicke in künftiges Karma.
Zurückwandlung
In einem Vortrag vom 15. Juni 1924 (Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge, GA 239) beschreibt Rudolf Steiner beispielhaft eine Tatsache der Karmaerkenntnis, die ich übereinstimmend gefunden habe. Wenn frühere Erdenleben für mich durch höhere Erkenntnis aufgehen, dann schaue ich in ihrer geistigen Gestalt hinein. Ich empfinde mich dann nicht so, als ob ich im Jetzt bin, sondern ich erlebe mich quasi erneut im Ablauf der früheren Leben. Steiner betont, dass man nicht außen vor ihnen bleibe, sondern sich innerhalb der eigenen Zeitlosigkeit „zurückschaut“:
„Es ist nicht ein abstrakt-erkenntnismäßiges Hineinschauen, es ist eine Zurückwandlung, ein Einssein, ein Identischwerden mit demjenigen, was man war. Es wird sehr lebendig das Innere, sehr bewegt und erregt, wenn man da zurückkommt in die früheren Erdenleben.“
Im Erkenntnisdrama des karmischen Erkennens können wir unsere Vorstellungen ablaufen lassen wie miteinander ringenden Kräften. Ich lasse Begriffe und Bilder dynamisch werden, sodass ich ihre Einseitigkeit überwinde. Sie müssen für die Karmaschau ‚transparent’ sein. Wenn ich ein Motiv von einer Seite charakterisiert habe, muss ich es auch von der Gegenseite deuten. Das meditative Denken gegenüber karmischen Eindrücken wird dann zu einem Organ, das einerseits ‚passiv’ die geistige Umwelt durch sich strömen lässt, und auch schmiegsame ‚Fangarme’ entwickelt, um übersinnliche Phänomene aktiv abzutasten und umzufassen.
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